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Rüdiger Brassel - geboren 1946 in Siegburg bei Bonn - lebt und arbeitet seit Jahren in Siegen. Rüdiger Brassel fertigt in seinem Atelier Künstlergraphiken von einzigartiger Qualität. Seine Blätter weisen unterschiedliche Spielarten der Radierung auf wie die Weichgrundätzung, die Kaltnadelradierung und die Aquatintatechnik. Im Laufe der Jahre hat Rüdiger Brassel eine solche technische Perfektion in seiner Kunst erlangt, dass man die Übergänge zwischen den einzelnen Verfahren kaum mehr wahrnimmt. In den Werken von Rüdiger Brassel findet die künstlerische Idee ihren unmittelbaren Ausdruck. Rüdiger Brassel stellt eigenhändig die Platten her und druckt seine Auflagen selbst.
Rüdiger Brassel
ist ausgebildeter Dekorationsmaler. Er besuchte die Graphische Fachschule in Bonn und fertigte Studien in Öl, Aquarell und Tempera sowie Mischtechniken an. Erste Radierungen von Rüdiger Brassel entstanden bereits 1977. Die Technik der Farbradierung faszinierte Brassel besonders, so dass er diese bis heute perfektioniert. Seit 1978 arbeitet Rüdiger Brassel als freischaffender Künstler. Die Ausstellungserfolge, die Rüdiger Brassel mit seinen Werken sowohl in Deutschland, als auch auf internationalen Kunstfachmessen wie in Bologna, Basel, London, New York und San Francisco erzielt, bestätigen Rüdiger Brassel in seinem Schaffen.
Toskanische Impressionen stehen derzeit im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Rüdiger Brassel. Der Perfektionist der Farbradierung erweitert sein Repertoire an Stillleben und floralen Motiven um wärmende
Landschaftsbilder, die im Vergleich zu den Arbeiten Rüdiger Brassels der Vergangenheit heute im Kolorit kräftiger geworden sind und in den Konturen klarer. Die stilistische Weiterentwicklung verleihen diesen neuen Werken von
Rüdiger Brassel eine geradezu klassische Ausstrahlung.
Es ist sehr aufschlussreich zu sehen, wie gewissenhaft Rüdiger Brassel seine Vorzeichnungen anfertigt, auf die er dann sowohl die Farbskalen als auch die
unterschiedlichen Ätzzeiten vermerkt. Die Farbseparierung erfolgt dann über den "Klatschdruck", bei dem der Künstler jeweils das gesamte Bild auf die verschiedenen, mit Stahl gehärteten Kupferplatten überträgt. Nach
jedem Druckvorgang färbt der Künstler, Rüdiger Brassel, neu ein. In der Regel arbeitet Rüdiger Brassel mit drei Platten. Da wir es beim Einfärben der Platten nicht mit einem mechanischem Vorgang, sondern mit einem von der Hand
des Künstlers ausgeführten Prozess zu tun haben, sind Abweichungen bei der Farbgebung zwischen den einzelnen Blättern des gleichen Motives unvermeidlich. Solche Abweichungen sind ein deutlicher Beweis für die handwerkliche Güte
einer Original-Graphik, wie sie Rüdiger Brassel herstellt.
Rüdiger Brassel wird von der Edition Lamers in Dortmund vertreten.
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